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Saturday, August 29, 2015

Mein Tip für ein jugendlicheres Aussehen: I love your Smile


Kurz nach der Geburt meines zweiten Sohnes, also seit ich circa Mitte 30 war, habe ich eine Veränderung in meinem Aussehen gemerkt, und mit Aussehen meine ich mein Gesicht. 

Ich bemerkte den Alterungsprozess. 
Ich war Ende 30, fühlte mich aber innerlich besser als mit 20. Ich fühlte mich jung, mein Gesicht sagte jedoch etwas anderes. Und damit meine ich nicht so sehr die Falten. 

Ich bemerkte wie es sich in Richtung Schwerkraft bewegte, die Wangen waren nicht mehr so voll, und wenn ich gerade mal nicht lächelte, fragte man mich schon mal was denn los wäre. Ob ich müde wäre. Oder traurig. Dabei war ich weder das Eine noch das Andere.  
Das wollte ich nicht akzeptieren und fing an nach einer Lösung zu suchen. Ich liess mir sogar Hyaluronsäure in die Wangen spritzen, damit sie wieder voller wurden. Der Effekt war zwar klasse, jedoch nicht von Dauer. Und so teuer. Auf lange Sicht musste ich eine andere Lösung finden. 

Versteht mich richtig: ich will nicht wieder wie mit 28 aussehen, ich will so aussehen wie ich mich fühle. Und ich fühle mich gut! Ich bin zufrieden mit meinem Körper, der noch nie so gut aussah, auch nicht mit 28. Es war hartes Training, aber ich liebe hartes Training. Ich wollte ihn formen nach meinen Vorstellungen und es hat geklappt. Warum soll es mit meinem Gesicht nicht auch so gehen? 
Ich bin gern in meinen Vierzigern. Es ist ein tolles Alter, ich fühle mich gut. Ich liebe es immer noch mit Kleidung zu experimentieren. Ich geniesse es, im selben Alter zu sein wie Cameron Diaz, Heidi Klum, Kate Moss und Gwyneth Paltrow. Mit denen kann ich was anfangen. Schönheiten wie Blake Livley oder Megan Fox sehe ich auch gern, aber Ihnen fehlt m.E. etwas, eine gewisse Reife. Ich liebe es, dass mein Gesicht diese Reife hat. 

Aber manchmal sah ich mich im Spiegel, z.B. beim Staubsaugen, also wenn ich nicht auf einen Spiegel vorbereitet war, und ich sah ein müdes Gesicht. Dabei war ich es gar nicht. Aber meine Wangen waren nunmal nicht so voll wie früher und das Gesicht "rutschte nach unten". 

Dabei habe ich stets gut auf mich geachtet, viel Gemüse gegessen, viel Wasser getrunken, immer einen hohen Schutzfaktor benutzt, nicht geraucht, viel Sport getrieben und Sex gehabt. Und dann das. Ein müdes Gesicht. So ne Scheisse.

Aber irgendwann hatte ich raus was hilft. Am Anfang musste ich mir etwas Mühe geben, aber mit der Zeit ist es mir ins Blut übergegangen. 
Es ist gar nicht schwer, zunächst achte ich darauf, meinen Kopf gerade und das Kinn nicht nach unten zu halten. Ich lächele stets leicht, um meine Wangen hoch zu schieben. Das gibt dem Gesicht ein weicheres und fröhlicheres Aussehen. Seit ich das so mache, bekomme ich sehr viele Komplimente für mein Aussehen. Als ich das Hyaluron in den Wangen hatte, hat niemand was gesagt. Soviel dazu.
Jetzt sehe ich freundlicher und leicht zugänglich aus. Ein Lächeln ist immer schöner als nach unten gezogene Mundwinkel.

Also gehe ich lächelnd durch die Gegend seit ich 40 bin. Vielleicht ist das das ganze Geheimnis der ewigen Jugend und Ausstrahlung? Einfach zu lächeln? 
Kann gut sein, ich war anfangs sehr überrascht, wie mir die Menschen begegnet sind. So viele lächeln zurück. Ich wurde mehrmals einfach so auf der Strasse angesprochen. Das ist mir in meiner heissen Jugend nicht so oft passiert wie nun mit 41. Es kostet keinen Cent und es tut auch nicht weh. 
Es fühlt sich einfach gut an.  
Also los. Ab zum Spiegel und üben.
Smile!




Thursday, August 27, 2015

Schule: was ich mir für meine Kinder wünsche


Heute hab ich geschwänzt. Ich hab den Elternabend geschwänzt. Bei Lian in der Grundschule. 

Ich hab mittlerweile so viele Grundschul-Elternabende hinter mir und ich habe mich entschieden, nicht mehr hinzugehen, ausser wenn ich wirklich grosse Lust hab. 
Oder wenn ich Pralinen und Wein mitbringen darf. Oder Popcorn. Ist dann bisschen wie Kino. Gesehen, gehört, das Schöne im Kopf behalten, das Doofe schnell vergessen. 

Ich hab bei Elternabenden, gerade in der Grundschule, so oft gehört was die Kinder alles müssen und sollen. Wie lange sie an den Hausaufgaben arbeiten sollten, wieviel sie lesen müssen. Sogar was sie essen sollen. Wir Eltern neigen dazu, Papier und Stift rauszuholen, und sich alles zu notieren was die Kinder sollen. Leider wurde uns als Kind auch nicht in der Schule beigebracht, wie man eine gute Mutter oder ein guter Vater ist. Also wurschteln wir uns durch, und versuchen unser Bestes. Gut gemeint ist aber nicht gut getan*. Kindeserziehung haben wir von unseren Eltern abgeguckt. Und schon die haben es nirgendwo gelernt. 

Versteht mich richtig: klar sollen meine Kinder lernen. Aber sie sollen es stressfrei tun, ohne Leistungsdruck. Sie dürfen jederzeit eine sechs schreiben, wenn ich weiss, dass sie für diese Arbeit gelernt haben. Vielleicht liegt ihnen das Thema einfach nicht. 

Sie sollen wissen, dass es auch andere Sachen gibt, die wichtiger sind als das was man in der Schule von ihm verlangt. 

Ich verstehe bis heute noch nicht, dass die Kinder Sachen wie z.B. Kriegsdaten auswendig lernen müssen. Ich finde, das ist verschwendete Zeit und Energie. Das sollen die Kids wissen, aber es wird Ihnen nicht beigebracht, wie man ein z.B. guter Freund ist und Freundschaften pflegt. Oder wie unser Bewusstsein funktioniert und wie wir schlechte Gedanken umkehren können. Überhaupt, dass wir mit unseren Gedankengängen unsere Wirklichkeit erschaffen. Dass sie sich ändert, wenn wir unsere Gedanken ändern.

Ich möchte, dass meine Kinder mit sich zufrieden sind, ein Individuum bleiben und ihre Kreativität ausleben.  
Dass sie wissen, wie vollkommen sie sind. 
Dass sie nicht an Mängel und überholte Meinungen, die sie begrenzen, glauben. 
Dass sie nicht auf dieser Welt sind, um Erwartungen anderer zu erfüllen. 
Dass sie perfekt sind, wie sie sind. 
Dass sie stets gern zur Schule gehen, anerkannt werden, dass sie mit Lehrern und Mitschülern gut zurecht kommen, und wenn nicht, so what?
Das sollte ein Pflichtfach werden. Genauso wie Yoga. Das ist ein großer Wunsch von mir. 
Oder kennt jemand eine Schule oder Uni, wo das unterrichtet wird? Ich würde mich glatt mit einschreiben!



*hier zitiere ich meine Freundin

Tuesday, August 25, 2015

Longer legs with invisible heels




Vielleicht könnt Ihr es nicht sehen... aber ich bin 5 cm größer als sonst. Naja, wenn man den 2 cm Absatz der Booties miteinrechnet, bin ich sogar 7 cm größer. Und das ganz ohne den versteckten Keilabsatz von Isabel Marant
Den für 450 € meine ich. 

Ich hab mir Einlegesohlen gekauft. Hört sich nach Scholl an. Völlig unsexy. Aber das, was die Sohle mit den Beinen macht, ist toll. Sogar der Po wird nach oben geklappt. Meine Sohlen sind von Fresh Gadgets und ich habe sie bei Amazon bestellt

Es handelt sich hierbei um kleine Wedges, die man in die Schuhe einlegt. Man ist dadurch größer und hat einfach schönere, längere Beine. Ohne unbequeme Absätze. Man merkt sie gar nicht, denn sie passen sich dem Fuss an. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe hohe Absätze. Aber nicht wenn ich die Kinder zur Schule bringe. Oder sie vom Fussball abhole. Sie sind einfach toll für "everyday" und alle casual Outfits.

Ich trage meine versteckten Keilabsätze in allen meinen flachen Boots, fühle mich aber so, als hätte ich Heels an. Und laufe auch so.
Meine kleinen Wedges bestehen aus drei Teilen. Das finde ich toll, denn so kann man die Höhe des versteckten Keilabsatzes frei wählen. Sie passen in alle Schuhe mit einem höheren Schaft, Uggs, Booties, Boots und High-Top Sneakers. Ich bin begeistert, ihr merkt es schon. 

Sie sind für mich ein Must Have für die kommende Wintersaison.

Denn wer kann schon nein sagen zu längeren Beinen?



Sunday, August 23, 2015

Stil: Boho Dress, Fringe Boots



/Dress: Mango, Boots: H und M, Bag: Chloe Marcie (size: large, color: nut), similar here/

Momentan widme ich meinem Kleiderschrank ziemlich viel Aufmerksamkeit. Letzten Winter war ich etwas unglücklich mit meinen Klamotten, alles war hauptsächlich schwarz und grau. Passend zum Wetter könnte man meinen. Diesen Herbst/ Winter möchte ich es ändern und etwas fröhlichere Farben mit einbinden. 

Auch wenn Loriot mir vielleicht jederzeit ein "frisches Steingrau" empfehlen würde (Link: unbedingt gucken), diese Jahr möchte ich etwas fröhlichere Farben im Winter tragen. 
Mal sehen was daraus wird, denn noch habe ich in unseren Shops nicht viele schöne Kleidungsstücke in hellen Farben bei der Herbst/ Winter Kollektion entdecken können. 
  
Ich habe mich von Kleidungsstücken getrennt und es sind neue dazugekommen. Unter anderem dieses Kleid von Mango und die Fransenboots, welche ich fast täglich trage, da sie so einfach zu kombinieren sind.  
Wer diesen Stil mag und vielleicht genauso wie ich schon länger überlegt hat sich die Crissi Boots von Isabel Marant zu kaufen, wird damit sehr zufrieden sein. Ich trage sie so gern, dass ich ihnen einen separaten Post widmen werde. Ich habe sie leicht aufgepimpt und bin überaus zufrieden. 









Thursday, August 20, 2015

Lifestyle / Mehr Sex, weniger Yoga.


Ich hab gestern auf Amazon Prime angefangen, eine Serie zu gucken. Im Fernsehen kommt irgendwie nichts für mich. Sie heisst "The Affair"* und ich bin süchtig. 

In einer Folge sagt eine richtig alte Dame, dass die Leute heutzutage viel zu viel Yoga machen. Also früher haben wir Sex gehabt, wenn wir uns verbiegen wollten wie eine Brezel! Und heute sind alle unzufrieden. Zu viel Yoga, zu wenig Sex. 
Ich musste laut lachen und überlegte ob da was dran ist.

Also los, weniger Yoga, mehr Sex? Und alle sind zufrieden?
So einfach ist es?

Ok. Guter Sex entspannt. Sex ist einfach toll. Sex macht tolle Haut und rosige Bäckchen und total geile, postkoitale, Kate-Moss-Haare. 

Und beim Sex versuchen wir, nicht zu denken...

Moment. 
Beim Yoga, lernen wir nicht zu denken. 
Und ich denke manchmal sogar Blödsinn beim Yoga. Wie heute morgen...

Perfekter Sonnenschein, nicht zu heiss. Ich yoge den "Baum", Arme über dem Kopf und plötzlich habe ich diesen Gedanken: 

"Die Arme könnten wirklich weiter hinten sein. Näher an den Ohren. Und heute wackelst Du auch etwas. Also wirklich, Du warst schon mal besser."

Völlig unbewusst kritisieren wir uns. Bestimmt mehrmals am Tag. Zum Glück ist es mir diesmal aufgefallen. Das kommt definitiv vom Yoga. Bewusstsein. Und es kommt noch besser! Denn ich hatte sofort einen weiteren Gedanken, der sogar lauter war:

"RUUUUHUE BITTE! Alles ist genau richtig wie es ist."

Also was lernen wir, Ladies and Gentlemen? Keine Ahnung? 

Also ich sag Euch was ich mache, ich bleibe beim Yoga. Allein wegen meiner eigenen Antworten auf manche meiner Gedanken. 

Und weil ich durch Yoga gelernt habe, meine Gedanken zurückzupfeifen. 
Denn das, taaaadaaa, beflügelt meinen Sex. 

Denn wenn mir auf einmal mittendrin beim Sex einfällt, dass ich z.B. den Kindern noch keine Butterbrote für die Schule gemacht habe, dann kann ich meine Sinne sammeln und auf eins lenken. 

Und das sind nicht die Butterbrote, das ist mal klar. 



*Wer hat die Serie geguckt?! Hammer! Zieht m.M. fast gleich mit "House of Cards"!